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"Was will das Weib?"

Reflexionen & Impulse Nr. 3 | März 2026

„Die große Frage, die nie beantwortet worden ist und die ich trotz dreißig Jahre langem Forschen in der weiblichen Seele nicht habe beantworten können, ist die: Was will das Weib?“ schrieb der Psychoanalytiker Sigmund Freud.

Ich will die Frage weiter fassen:
Was will der Mensch?
Genauer: Was brauchen meine Klienten, meine Kundinnen?

In den Jahren meiner Tätigkeit als Beraterin und Coach habe ich mich kontinuierlich weitergebildet: Supervisionen, Retreats, Kongresse. Regalmeterweise Fachbücher, unzählige Podcasts – immer auf der Suche nach neuen Perspektiven, Inspirationen, Impulsen.

Im letzten Jahr habe ich zum ersten Mal die Seite gewechselt und mich selbst auf die Suche nach einem Coach bzw. einer Coachin gemacht. Es hat mich gleichermaßen erstaunt wie erschreckt, wie schwierig es ist, die richtige Person zu finden – obwohl das Angebot riesig ist und das Marktgeschrei in den sozialen Medien beinahe ohrenbetäubend.

Oder vielleicht: gerade deshalb?

Seit Beginn meiner Selbstständigkeit hatte ich das große Glück, über bestehende Netzwerke und Empfehlungen zu wunderbaren Aufträgen zu kommen. Neue Kontakte entstehen meist durch Menschen, die mich bei der Arbeit erlebt haben.

So angenehm das ist, hat es eine Kehrseite: Ich verstehe wenig von Marketing. Die Frage stellte sich schlicht nicht – bis jetzt.

Inzwischen bin ich an einem Punkt in meiner Laufbahn angekommen, an dem ich meine Energie bewusster fokussieren möchte. Auf Themen, die mir leicht von der Hand gehen, weil Erfahrung und Expertise sich gegenseitig tragen. Neben Leadership-Coaching liegen bei mir einige Konzepte in der Schublade – echte Schmuckstücke –, die ich nun „auf die Welt bringen“ möchte.

Der Gedanke, mich laut rufend auf die digitalen Marktplätze zu stellen, missfällt mir ein bisschen. Gleichzeitig ist mir bewusst: Interessenten klingeln ebenso wenig ungefragt an der Tür wie schöne, reiche Prinzen.

Also: Eat your own dog food.
Ich brauche selbst ein Coaching.

Ich habe meine Baustellen identifiziert, spannende Profile auf LinkedIn entdeckt und die Menschen dahinter angeschrieben. Sehr schnell merkte ich: ein schmissiges Marketing ist das eine. Ein klares Produkt – und die Fähigkeit, aus einem persönlichen Gespräch eine tragfähige Zusammenarbeit entstehen zu lassen – etwas ganz anderes.

Damit Coaching wirklich zustande kommt, braucht es aus meiner Sicht mehrere Erfolgsfaktoren:
  • eine professionelle digitale Präsenz: für mich sind das nach wie vor eine Website und ein gepflegtes LinkedIn-Profil; gerne ergänzt durch ein öffentliches Instagram-Profil, das persönliche, aber nicht zu private Einblicke gewährt
  • eine einfache Möglichkeit zur Kontaktaufnahme: eine Direktnachricht per LinkedIn, die auch beantwortet wird und eine gut sichtbare E-Mail-Adresse
  • ein kurzes, unverbindliches und kostenfreies Kennenlernen per Video-Call
  • und im Anschluss ein klares, transparentes Angebot mit Preisen und Rahmenbedingungen
Inzwischen bin ich fündig geworden – und sehr froh über diese Zusammenarbeit.

Ein zentrales Thema für mich wird nun die Überarbeitung, genauer: die Straffung meiner Produktpalette. Vom Vollsortimenter zur Spezialistin.
Ich spüre sehr deutlich, was ich anbieten will.
Noch fehlen mir die endgültigen Worte dafür.

Aber – hey: sei gespannt.
Something exciting is just around the corner.

Es wird einen Workshop geben mit zwei Begleitern, an dem wunderschönen Ort, an dem ich lebe.
Du wirst deinen Leuchtturm finden.
Ja – genau den, der im Leben manchmal vollständig im Nebel verschwindet.

Wir finden ihn wieder.

Neugierig geworden?
Bleib dran.
Bald gibt’s Breaking News.



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